Seitentitel: Schlüsselübergabe am Aschermittwoch

FEC-Ehrenpräsident Rudi Lang bei der Schlüsselübergabe am Aschermittwoch an OB Gerhard Dietz.

 

Ganz zu Beginn halte ich es für angebracht und möchte es wagen,

der himmlischen Hauptverwaltung ein Wort des Lobes und Dankes zu sagen.

Dank dafür, dass bei uns in Rheinstetten nichts Schlimmes passierte,

und auch dafür, dass der Wandalismus bei uns nicht regierte.

Bei dem Umzugswetter in Forche und Weier merkt man glei,

der Liebe Gott muß ein guter Freund der Rheinstettener Fasenacht sei.

 

Eines darf man mit Bestimmtheit sagen,

das Jahrhundertwetter an den drei närrischen Tagen

hat sicher allen Freude gemacht,

und damit eine bomben Stimmung gebracht.

Alle Rheinstettener Narren sagen danke und sind froh,

Petrus mach des Wetter nächstes Jahr grad wieder so.

 

Leute das sind keine Frasen,

zich Tausende bei beiden Umzügen, auf Rheinstettens Straßen.

Eine Stimmung einfach wundervoll,

die Menschen machten alle mit, ist das nicht toll ?

 

Die Qualität der Umzugsgruppen war famos,

der Arbeitseinsatz der Einzelnen war riesengroß.

Bei vielen Gruppen sah man schon

sehr gute Ideen und zum Teil auch Perfektion.

Das war meine Meinung vom letzten Jahr,

heute sag ich, dass heuer sogar noch eine Steigerung war.

Umzüge in dieser Qualität ich möchte wetten,

sind auch Aushängeschilder für Rheinstetten.

 

Als im Bürgersaal in Forche am Sonntag Abend die Preisverteilung war,

kamen sehr viele Vertreter der Mitwirkenden, das ist klar.

Jeder Teilnehmer erhielt ein Urkunde mit dem Bild von seiner Gruppe.

Was die Technik heute alles kann - do musch grad gucke!

Dazu wurde die Prämierung bekannt gegeben,

da gab es Begeisterungstürme, die muss man erleben.

Alle Gruppen haben je nach der Punktzahl des Preisgericht ,

s noch einen finanziellen Zuschuß, für ihre Auslagen bekommen,

der wird natürlich von allen immer gerne und dankbar angenommen.

7 mal gab es einen Pokal für einen Sonderpreis

auf so einen Pokal, ist natürlich jeder heiß!

 

Die Prunksitzungen, in Mörsch und Forche waren alle gut besucht.

Es wurde allgemein viel Lob und Beifall verbucht.

Die Fasenachtsvereine waren zufrieden und sind frohen Mutes,

denn von allen Prunksitzungen hörte man nur Gutes.

Die Menschen sollten auch einmal darauf achten,

und die enorme Jugendarbeit, bei diesen Vereinen betrachten.

Kindergarde , Jugendgarde, große Garde, fast bei jedem Verein,

sind sicher lobenswert, wie ich mein.

Dieses Tanzen hat aber auch noch einen anderen Zweck,

bei den Proben beschäftigt man die Jugend und nimmt sie von der Straße weg.

Man führt sie einer guten allgemeinen Sache zu,

die Jugend freut sich, aber auch ich und Du, und Du, und Du.

 

Doch sagt mal selber liebe Leut,

man spricht so lange von der Fünften Jahreszeit.

Man bereitet sich vor, arbeitet, lernt, macht oft einen Spagat,

jetzt isch se rum die Fasenacht und mir habbe den Salat

 

Ja, so geht das liebe Leut

Seht, das ist der Lauf der Zeit.

Heute ist Aschermittwoch Heringsessen,

schön, dass man diesen Brauch hat nicht vergessen.

 

Natürlich wollen wir am heutigen Tage,

nicht nur für die Einladung, sondern für vieles Andere danke sagen.

Also recht herzlichen Dank Herr Oberbürgermeister,

aber der Dank geht auch an all die Vielen im Rathaus, Bauhof,

und auch sonst, mit helfende, dienstbaren Geister.

Diese Hilfe sind wir schon seit Jahren gewohnt,

weil jedem dort geholfen wurde, wo man nur konnt.

Ich sage das deshalb, damit ihr es alle wisst ,

dass diese amtliche Hilfe nicht überall so selbstverständlich ist.

 

Ich stehe nun wieder einmal hier und habe Glück,

denn ich gebe diesen schweren Rathaus Schlüssel gerne zurück.

Beim Blick in diese Kass,

da wurde ich fast kreideblass,

so viele Ideen und Vorhaben stehen da noch offen,

da hilft und bleibt uns nur noch beten und hoffen.

 

So wünsche ich der ganzen Narrenschar,

Gesundheit, Toleranz und Frohsinn bis zum nächsten Jahr.

Ich wäre froh und würde mich darüber freun,

könnten wir beim nächsten Aschermittwoch wieder beieinander sein.

 

So schön es ist, wenn Fasenachtsklänge zu hören sind in jedem Jahr,

so schön es auch ist, wenn unsere Späße erfreuen eine große Narrenschar,

so traurig bin ich auch zuweilen, weil unsere Uhr nicht stille steht,

und weil wir mit dem Zeiger eilen, der unaufhaltsam weiter geht.

Doch eines sollten wir immer machen, egal zu welcher Zeit es auch sei,

dass wir nach Tränen wieder lachen, denn lachen macht die Herzen frei

und nur wer wirklich frei im Herzen und nicht voll Neid und Mißgunst ist

kann auch in harten Zeiten scherzen, lacht weiter und bleibt Optimist.

 

Alles klar, mein Schlußwort gilt auch heute noch vom letzten Jahr.

Vorüber ist die schöne Fasenacht,

die Zeit wo man singt, fröhlich ist und recht viel lacht,

laßt uns aber von Aschermittwoch bis zum 11.11. daran denken,

dass wir immer versuchen sollten, ein Lächeln zu verschenken.

Wie schön wenn einer nie vergißt,

wie kostbar oft ein kleines Lächeln ist.

 

Es wird Euch gelingen, versucht es, seid nicht bang,

ich versuche es auch und bleibe immer Euer Rudi Lang.

 


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