58. Forchheimer Fasenachtsumzug und Fasenachtsfechten Höhepunkt der Straßenfasenacht

Der Schirmherr des 58. Forchheimer Fasenachtsumzuges, Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, wird am Sonntag einen närrischen Umzug  auf den Weg schicken, der die Zuschauer wiederum begeistern wird. Dies kündigen die vorliegenden Meldungen bereits an. Vom winterlichen Wetter und vom späten Termin begünstigt, war es für die Straßenfasenachter kein Problem zum Meldetermin ihre Gruppen anzumelden. Zum verbindlich festgesetzten Termin haben sich 52 Gruppen angemeldet. 5 Musikkapellen, 5 Komiteewagen, 5   Standartgruppen, 4 Jugendgruppen, 5 Wagengruppen,  15 Fußgruppen und 13 Kombinierte Wagen- und Fußgruppen werden die Zuschauer entlang des Umzugweges mit originellen Einfällen, in bunten Kostümen mit närrischem Treiben unterhalten. Die kleinen Zuschauer werden mit allerlei Köstlichkeiten bedacht werden. Entlang des Umzugsweges wird Bernd Nagel an der Karlsruher Straße und Siegfried Kalkbrenner an der Hauptsstraße zusätzlich für die närrische Stimmung sorgen. Auch zahlreiche Imbissstände  sind zur Stärkung eingerichtet.

Um einen reibungslosen und gefahrlosen Ablauf zu gewährleisten ist es erforderlich, dass die Gruppen die Vorgaben des Komitees einhalten. Ebenso werden die Hobby- und Berufsfotografen gebeten den Ablauf des Zuges nicht zu unterbrechen. Nur wenn die Zugfolge ohne Unterbrechung  den Weg zurücklegen kann, ist für die Zuschauer die  größtmögliche Stimmung garantiert. Um den Fasenachtsumzug  in guter Stimmung, aber geordnet erleben zu können, werden 18 Ordner den Zug beobachten und für einen geordneten Ablauf sorgen. In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro der Stadt  wird dem unerlaubten Alkoholgenuss entgegengetreten. Hier bitten die Verantwortlichen auch die Eltern und Besucher des Umzuges  um Mithilfe.

Der Aufstellplatz beginnt in der Karlsruher-/Ecke Hardtstraße mit der Zugnummer 1 und reicht über die Schwarzwaldstraße bis zur Rosenstraße am Rosenplatz mit der Zugnummer 52. Die Gruppen sollen ihren Stellplatz rechtzeitig einnehmen. Dies ist wegen der Sicherheitsabnahme und der Erstbewertung durch das Preisgericht unbedingt erforderlich. Der Umzug wird um 14.00 Uhr durch die Mörscher Sportschützen mit einem Böller gestartet, führt durch die Karlsruher Straße – Busplatz – Hauptstraße –Adlerstraße – Karl Schlageter Straße  zur Karlsruher Straße. Dort wird sich der Zug auflösen.

Gleich nach dem Ende des Umzuges wird sich das 15 Werterinnen und Werter zählende Preisgericht in der Ufgauhalle einfinden und die Bewertung der Gruppen vornehmen. Um 19.00 Uhr treffen sich dann dort die Gruppenvertreter mit ihren närrischen Begleitern zur Preisverteilung. Alle Gruppen erhalten neben einer Urkunde mit ihrem aktuellen Gruppenbild auch einen Geldpreis. Hierfür ist der Erlös aus dem Plakettenverkauf bestimmt.  Alle, die nach dem Motto handeln: „Wer einen roten Umzugsbändl trägt, zu den Umzugsfreunden zählt“

tragen mit dazu bei, dass allen teilnehmenden Gruppen ein Preisgeld für ihre Arbeit übergeben werden kann.

Doch mit dem Fasenachtsumzug ist die Forchheimer Straßenfasenacht keinesfalls beendet. Am Fasenachtsdienstag ziehen sich dann die Umzugsnarren mit ihren Gruppen in loser Formation durch die Straßen, um einem alten Brauch, dem „ Fechten“, zu huldigen. Aus diesem wohl ältesten Brauch der hiesigen Straßenfasenacht ist der Fasenachtsumzug hervorgegangen. Wie in den Vorjahren werden sich die Fasenachter mit ihren Gruppen sich zu Fechten am Fasenachtsdienstag auf den Weg machen. Dass bei den Fechtgruppen das jugendliche Element überwiegt, ist besonders erfreulich. Die Einwohner werden gebeten,sich einer Gabe nicht zu verschließen.

Um so der Straßenfasenacht  Dank und Anerkennung entgegenzubringen.        

Mit Fasenachtsverbrennung am Aschermittwoch auf dem Festplatz, durch den Forchheimer Elferrat wird dann  das Ende der närrischen Zeit eingeläutet.

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