VFF Wetter






















Ob Alt oder Jung , die Narretei brachte alle in Schwung


 

 

Trotz des Winterwetters war der 57. Umzug eine große Sause. So kommentierten die Verantwortlichen des Komitees das närrische Spektakel am Sonntag.   Was die vielen tausend Zuschauer  an  tollen Einfällen, großartiger Ausgestaltung und närrischen Einlagen sahen und erlebten, lässt  hoffen, dass die Forchheimer Straßenfasenacht auch in den kommenden Jahren ihren festen Platz im närrischen Geschehen behaupten wird. Dies auch deshalb, weil die Jugend sich Jahr für Jahr aktiver in das närrische Geschehen einbringt und damit den Fasenachtsumzug zu einem, die Generationen übergreifenden Erlebnis werden lässt. Ein Beitrag, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.   
So herrschte entlang des Zugweges schon lange eine recht ausgelassene Stimmung, die durch Sprecheransagen in der Karlsruher Straße, am Busplatz und beim Rathaus zusätzlich angeheizt wurden. Als pünktlich um 14.00 Uhr die Schützen vom Schützenclub Mörsch in Anwesenheit von Ehrenbürger Kurt Roth ihre Böller abschossen und  die Mitglieder des Komitees zusammen mit Schirmherr Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, im Beisein von Bürgermeister Clemens Hauk, den Umzug auf den Weg schickten und den Komiteewagen bestiegen,  setze sich der Umzug in Bewegung. Der Bonbon, Gummibärchen, Popkornregen und andere Köstlichkeiten, welcher von den Umzugsgruppen  vor allem auf die vielen Kinder niedergingen, sorgte für  strahlende Kinderaugen. Nicht vergessen wurden dabei die auf ihren Rollstuhl angewiesenen behinderten Jugendlichen und Erwachsenen. Sie wurden von den umstehenden Zuschauern mit den Süßigkeiten bedacht. Überhaupt zeichnet sich der Forchheimer Fasenachtsumzug durch eine große Familien- und Kinderfreundlichkeit aus. So wurde geschunkelt und gelacht und nach dem Takt der Musik getanzt. Es herrschte eine fasenachtliche Stimmung, die Jung und Alt erfasste.         
Davon  zeugte auch die Preisverteilung,  die vom Bürgersaal in die Ufgauhalle zurückverlegt wurde. Eine gute Entscheidung, wie sich bei der abendlichen Preisverteilung zeigte. Der Saal platzte aus allen Nähten und die Stimmung glich der eines närrischen Tollhauses, eine Stimmung, die dem Rheinischen Karneval gleichkam. Buchstäblich Kind und Kegel saßen dicht gedrängt im Saal, oder umlagerten stehend, immer mit närrischen Beifallsbekundungen, die Bekanntgabe der Preise durch Reinhold Kästel. Die ausgehändigten Urkunden entfachten strahlende und funkelnde Kinderaugen. Voller Stolz hielten sie ihre Pokale und Urkunden in Händen und übten sich schon einmal sich als Sieger feiern zu lassen. Doch auch die alten Hasen der Fasenacht brachten immer wieder ihre Freude über den erzielten Preis zum Ausdruck.
Die Voraussetzung für die ausgelassene Stimmung bei der Bekanntgabe der Wertungsergebnisse schuf das Preisgericht. So konnte die Vorsitzende des Preisgerichtes, Brigitte Lenz, im Beisein von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und Bürgermeister Clemens Hauk ein Wertungsergebnis präsentieren, das die einhellige Zustimmung der Aktiven des Umzuges fand. Das Preisgericht wurde durch neue Werter aus den Stadtteilen erweitert und  der Anteil der Frauen beim Preisgericht erhöht. Ein lange anhaltender Beifall und Freudentänze waren eine sichtbare Bestätigung der Arbeit des Preisgerichtes.
Eine besondere Ehrung wurde Frau Elfriede Feldmaier zuteil, die nach 40jähriger Tätigkeit im Preisgericht ihre Tätigkeit in dem Wertungsgremium beendete. Die Ehrung von Frau Feldmaier und die Würdigung ihrer Verdienste wurden mit lang anhaltendem Beifall bedacht.
Zum Abschluss der närrischen Veranstaltung dankte Reinhold Kästel den aktiven Teilnehmern, wie auch den Sponsoren der Straßenfasenacht. Seit den Anfängen des Umzuges ermöglicht die heimische das Handwerk, das heimische Gewerbe und die Dienstleister den Fasenachtsumzug durch Spenden. Weiter galt sein Dank der Stadt für die große Unterstützung bei der Bewältigung  der Aufgaben, die der Fasenachtszug abverlangt und für die gute Zusammenarbeit. Eine gute  Zusammenarbeit kann auch dem Deutschen Rotem Kreuz, der Polizei, dem Jugendbüro und der Feuerwehr, bescheinigt werden. Sie haben durch ihre Anwesenheit und Bereitschaft dazu beigetragen, dass über 9000 Zuschauer einen ungetrübten Fasenachtsumzug erleben durften.